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19. Juli - Brenzhaus Orchester Stuttgart - Solitude-Soirée

Solitude-Soirée

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Eine Konzertreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Botnang
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Interpretinnen und Interpreten 2026



Hier finden Sie unsere diesjährigen Interpretinnen und Interpreten, sortiert nach Terminen.



Brenzhaus Orchester Stuttgart



Brenzhaus Orchester Stuttgart

Wir sind ein Orchester mit Geschichte: Bereits 1894 wurde das Brenzhaus Orchester in Stuttgart gegründet und gehört damit zu den ältesten Orchestern der Stadt. Träger ist der Verein „Evangelische Wohnheime e.V.“ In den vergangenen zwanzig Jahren haben wir uns vom reinen Streichorchester hin zum Sinfonieorchester mit voller Streicher-und Bläserbesetzung entwickelt. Rund 40 Musiker – Laien wie professionelle Musiker – proben in der Regel einmal in der Woche im Stuttgarter Süden. Auch wenn wir in der Vergangenheit ständig gewachsen sind, freuen wir uns über Mitglieder die Lust haben, gemeinsam ein anspruchsvolles Programm zu erarbeiten.

Das Brenzhaus Orchester gibt etwa fünf bis sechs Konzerte im Jahr, die im Sommer und zur Weihnachtszeit stattfinden. Die Auftritte in der Schlosskapelle Solitude und im Haus des Waldes sind fester Bestandteil des Stuttgarter Musikkalenders. Zu unserem Repertoire gehören Werke aus dem Barock bis zur Moderne. Wir erarbeiten halbjährlich ein neues Programm mit je einem Solokonzert; dazu kommen in unregelmäßigen Abständen Konzerte mit Chören oder Auftritte in kleiner Besetzung.

Seit 2006 ist der studierte Cellist und Dirigent Christopher Jöckel verantwortlich für die musikalische Arbeit des Brenzhaus Orchesters. Er leitet die kontinuierlichen, intensiven Proben und fördert die Weiterentwicklung des Orchesters. Eines unserer Anliegen ist es, junge Nachwuchskünstler, meist Studenten und Absolventen der Stuttgarter Musikhochschule, zu fördern. Wir tun das, in dem wir ihnen eine Plattform für Solokonzerte mit unserem Orchester geben. Der Dirigent Christopher Jöckel hat die Zusammenarbeit mit Professoren der Stuttgarter Musikhochschule ausgebaut und zu einem besonderen Merkmal unseres Orchesters gemacht.





Christopher Jöckel erhielt seine dirigentische Ausbildung an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Dieter Kurz (Chorleitung) und Prof. Helmut Wolf (Orchesterleitung).

Neben seinen Abschlüssen in Künstlerischer Ausbildung (KA) und als Diplom-Musiklehrer im Fach Violoncello bei Hélène Godefroy und Joachim Hess absolvierte er Studiengänge in Schulmusik sowie im Künstlerisches Lehramt Geschichte an der Universität Stuttgart.

Auf Meisterkursen für Violoncello, u.a. bei Wen-Sinn Yang, Stefan Fork, Phoebe Carrai (Barockcello) und dem Melos-Quartett erweiterte er seine musikalische Ausbildung. Prägende Impulse für seine dirigentische Entwicklung erhielt er von Veronika Stoertzenbach.
Als Cellist spielte er in verschiedenen Orchestern wie dem Festspielorchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele, der Jungen Münchner Philharmonie sowie dem Akademieorchester der Internationalen Händel-Akademie Karlsruhe.

Neben regelmäßigen Auftritten mit dem Klaviertrio „Trio Jeudi“ und weiteren Kammermusikensembles ist Christopher Jöckel als Violoncellolehrer und Orchesterleiter an der Stuttgarter Musikschule sowie seit 2006 als Dirigent des Brenzhaus Orchesters tätig.






Der aus Loon-Plage im Norden Frankreichs stammende Hornist Joan Bocquet begann im Alter von sechs Jahren mit der Musik. Zunächst spielte er Saxophon und Horn, bevor er sich ganz seinem Herzensinstrument, dem Waldhorn, widmete. Seine Ausbildung setzte er am Conservatoire de Calais bei Jean-Luc Brill fort, anschließend studierte er an der ESMD Lille in der Klasse von Benoît de Barsony, wo er seine instrumentale Meisterschaft und seine musikalische Persönlichkeit weiterentwickelte.

Im Jahr 2022 wurde er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) aufgenommen, wo er bei Carsten Duffin und anschließend bei Phillip Römer studiert. Während seines Studiums spezialisiert er sich auf das Orchesterrepertoire sowie auf zeitgenössische Musik.

Er musiziert mit verschiedenen Klangkörpern, darunter die Oper Stuttgart, das SWR Symphonieorchester, das Orchestre des Siècles und das Orchestre de Picardie.

In den Jahren 2024 und 2025 nahm er am Lucerne Festival Contemporary Orchestra teil, wo er seine Kenntnisse im Bereich der zeitgenössischen Musik vertiefte. Parallel dazu trat er 2024 in die Akademie des Orchesters Augsburg ein.

Im Zentrum seines künstlerischen Weges steht eine Hornpraxis, die gleichermaßen anspruchsvoll ist, sich der Gegenwartsmusik öffnet und tief in der orchestralen Arbeit verwurzelt bleibt.




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